专利摘要:

公开号:WO1987002540A1
申请号:PCT/T1986/000064
申请日:1986-10-10
公开日:1987-04-23
发明作者:Sigrid Windisch;Josef Gottfried Windisch
申请人:Sigrid Windisch;Josef Gottfried Windisch;
IPC主号:H05B3-00
专利说明:
[0001] Elektrisches Flächenheizelement und Verfahren zu seiner Herstellung
[0002] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Flächen¬ heizelement in Form einer Ta el aus elektrisch isolierendem Material, insbesondere Kunststoff, in welche Keizleiter einge¬ bettet sind, die an Zuleitungen angeschlossen sind, die in zu- mindest einen zum Tafelrand offenen Hohlraum der Tafel eintre¬ ten, welcher elektrische Verb ungsstellen der Zuleitungen be¬ nachbarter Tafeln aufnimmt, wobei dieser Hohlraum, in der Draufsicht auf die Tafel gesehen, eine im Randbereich der Ta¬ fel liegende Verengung hat, in der die Zuleitungen liegen. Weiters bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Flächenheizelementes.
[0003] Zur elektrischen Verbindung benachbarter taf lförmiger Flächenheizelemente ist es bekannt, die Heizleiter benachbar¬ ter Elemente mittels Steckverbindungen aneinander anzuschlieε- sen (deutsche Gebrauchsmusterschrift 8 327 219). Dies hat einerseits den Nachteil, daß bei der Verlegung die benachbar¬ ten Tafeln ganz genau aufeinander ausgerichtet wer en müssen und daß anderseits die Gefahr blanker spannungsführender Stel¬ len im Bereich des Spaltes zwischen zwei benachbarten Tafeln verbleibt. E« ist daher bereits bekannt geworden (AT-PS eine 313 432), im Tafelrand/in der Draufsicht rechteckige Aus¬ nehmung vorzusehen, in welche die Heizleiter münde;-- Die bei¬ den Ausnehnungen zweier benachbarter Tafeln liegen einander gegenüber und bilden einen Hohlraum zur Aufnahme der Verbin- dungsstellen der Keizleiter, wobei dieser Hohlraum zus m en mit dem Spalt zwischen den zwei Tafeln durch eine an den Ta¬ feln haftende Vergußmasse ausgegossen wird. Dadurch lassen sich zwar die Nachteile der zuerst beschriebenen bekannten Konstruktion vermeiden, jedoch haben die rechteckigen Ausneh- mungen, welche mit ihrer Längsseite parallel zum Tafelrand an- geordnet sind, den Nachteil, daß eine verhältnismäßig lange Unterbrechung des Tafelrandes gebildet wird, über welche Feuchtigkeit Zutritt zum Tafelinneren erhalten kann. Außerdem besteht im allgemeinen keine Möglichkeit, benachbarte Tafeln Mann an Mann aneinander zu verlegen.
[0004] Bei einem elektrischen Flächenheizelement der-eingangs beschriebenen Art (DE-PS 878992) ist bei einer aus mehreren Holzschichten aufgebauten Ta el in den mittleren Holzschichten eine schwalbenschwanzförmige Aussparung am Tafelrand vorgese¬ hen, in welche die Heizleiter münden. Oben und unten ist diese Aussparung jedoch durch die äußersten Holzschichten abgedeckt. Dadurch wird es bei der spaltlosen Verlegung benachbarter Ta¬ feln schwierig, die elektrische Verbindung durchzuführen. So- bald die Tafeln einmal verlegt und auf der Unterlage, z.B. einem Estrich, befestigt sind, ist ein zerstörungsfreier Zu¬ gang zu den elektrischen Verbindungsstellen nicht möglich.
[0005] Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein elektrisches Flächenheizelement der eingangs beschriebenen Art so zu ver- bessern, daß die Verlegung benachbarter Tafeln vielseitiger, vor allem auch Mann an Mann, d^h. ohne Spalt zwischen zwei benachbarten Tafeln, möglich ist, wobei die Verbindungsstelle gut gegen Zutritt von Feuchtigkeit geschützt ist und vor allem nach der Verlegung der Tafeln ständig zugänglich ist. Hiebei soll die Konstruktion so getroffen sein, daß eine unmittelbare Begehung der verlegten Tafeln möglich ist, ohne daß durch Un¬ ebenheiten an der Oberfläche der verlegten Tafeln eine Stolper¬ gefahr besteht. Die Erfindung löst diese Aufgabe - ausgehend von einem elektrischen Flächenheizelement der eingangs be- schriebenen Art - dadurch, daß der Hohlraum auch im Bereich der Verengung nach oben bis zur Deckfläche der Tafel reicht und von oben durch eine Füllmasse und/oder durch zumindest ei¬ nen bis zum Tafelrand reichenden, abnehmbaren, die Verbindungs¬ stelle abdeckenden Deckel abgeschlossen ist, wobei die Ober- seite der Füllmasse bzw. des Deckels an die Deckfläche des be¬ nachbarten Tafelbereiches eben anschließt. Dadurch ergeben sich eine R.eihe von Vorteilen: Zunächst liegt die Verbindungs¬ stelle nicht unmittelbar am Tafelrand, sondern sie ist aus dem Bereich der Stoßfuge etwas nach innen verseτzt. Dadurch wird es möglich, die Flächenheizelemente fugenlos zu verlegen, ohne an den Verbindungsstellen in Schwierigkeiten zu kommen. Die Verengung des Hohlraumes gegen den Tafelrand zu bewirkt eine bessere Abschirmung der im Hohlraum angeordneten elektrischen Verbindungsstellen-gegen Zutritt von Feuchtigkeit, z.B. in Form von Spritzwasser oder Kondensat, aber auch gegen mechani¬ sche Beanspruchung, z.B. Zug oder Stoß bei der Verlegung der Tafeln. Zugleich bildet diese Hohlraumverengung einen guten Halt für eine Füll- bzw. Vergußmasse, mit welcher die Verbin¬ dungsstelle nach Durchführung der elektrischen Anschlüsse zu¬ meist ausgefüllt wird. Selbst wenn also diese Masse nicht oder nur schlecht am Tafelmaterial haftet, so kann sie nicht in der Tafelebene bewegt werden. Vor allem aber wird die Einbringung dieser Masse erleichtert, da diese Masse von oben leicht ein¬ bringbar ist, gegebenenfalls nach Abnahme des Deckels, so daß die Verbindungsstelle jederzeit frei zugänglich ist, auch zu wiederholten Malen. Es kann dadurch die elektrische Verbindung benachbarter Tafeln jederzeit kontrolliert und gegebenenfalls auch geändert werden, ohne daß die Flächenheizelemente beschä¬ digt werden. Dadurch, daß der Deckel bzw. die Masse bündig mit der Tafelebene abschließt, können die Flächenheizelemente auch auf bereits bestehenden Böden montiert und direkt begangen wer¬ den, jedoch ist es ebenso möglich, die Flächenheizelemente in der bisher üblichen Art in die Fußbodenkonstruktion einzubau¬ en, etwa in einen Estrich.
[0006] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist der Hohlraum gegen die Deckfläche der Tafel zu stufenförmig verbreitert, wobei eine horizontale Begrenzungsfläche dieser Stufe eine Abstufung für den Deckel bildet. Dieser Deckel kann bei der Herstellung des Hohlraumes aus dem Tafelmaterial ausgeschnit¬ ten werden oder gesondert hergestellt werden. In jedem Fall bildet er nach seinem Aufsetzen eine Abdeckung der Verbindungs¬ stelle, so daß eine den Hohlraum ausfüllende Verbindungsmasse nicht bis zur Deckfläche der Tafeln reichen muß. Besteht der Deckel aus dem Material der Deckschicht der Tafel, so ist die Verbindungsstelle nach dem Aufsetzen des Deckels kaum mehr sichtbar, was wesentlich dazu beiträgt, erfindungsgemäße 1 elektrische Flächenheizelemente unmittelbar begehbar zu ma¬ chen, d.h. ohne =ie überdeckende Schichten verwenden zu können. Lediglich aus optischen Gründen wird zumeist ein Spannteppich oder ein Kunststoffbodehbelag darübergelegt, au- technischen 5 Gründen wäre er jedoch nicht erforderlich.
[0007] Im Rahmen der Erfindung hat der Hohlraum, in der Drauf¬ sicht auf die Tafel gesehen, einen kreisförmigen Teil, der . durch einen von zwei gegeneinander zu vorstehenden Vorsprüngen berandeten, die Verengung bildenden Verbindungskanal mit dem
[0008] 10 Tafelrand in Verbindung steht, wobei der Abstand der beiden Vorsprünge voneinander geringer ist als der Kreisdurchmesser, und wobei der kreisförmige Teil und der Verbindungskanal durch gesonderte Deckel nach oben abgeschlossen sind. Die Kreisform des Hohlraumteiles ermöglicht es, ihn aus der Tafel spanabhe-
[0009] 15 bend durch einen Bohrvorgang auszuarbeiten, worauf dann der
[0010] Verbindungskanal ebenfalls leicht aus der Tafel ausgeschnitten werden kann. Es i t hiebei zweckmäßig, von diesem kreisförmi¬ gen Teil des Hohlraumes seitlich wegführende Aussparungen, ins¬ besondere Schlitze, zur Aufnahme der Enden der Zuleitungen an-
[0011] 20. zuordnen, welche Aussparungen zur Verbreiterung offen sind. In diese Aussparungen können die Zuleitungen eingelegt werden, so daß sie bei der Ausarbeitung des Hohlraumes nicht verletzt wer¬ den.
[0012] Um den Hohlraum auch nach unten abzuschließen, etwa
[0013] 25 zwecks Vermeidung eines Auβfließens der Vergußmasse der Ver¬ bindung telle aus dem Hohlraum, kann der Hohlraum unten durch eine Auflage der Bodenfläche der Tafel, z.B. durch eine an der Bodenfläche der Tafel befestigte Platte, abgeschlossen sein. Es können mehrere solche Auflagen starr und relativ zur Boden-
[0014] 30 fläche der Tafel unbeweglich angeordnet sein und zusammen mit der Bodenfläche der Tafel ein zwischen den Auflagen verlaufen¬ des Netz Zusammenhangender, unter der Bodenfläche der Tafel angeordneter Luftkanäle begrenzen, von denen zumindest einige bis zum Tafelrand führen. Dies vermeidet einen Wärmestau unter
[0015] 35 der Tafel und es ergibt sich ein gleichmäßiges V/ärmeangebot über die gesamte beheizte Fläche. Gegebenen alls können diese Luftkanäle auch dazu verwendet werden, die erwärmte Luft zum Randbereich der durch die Fla- chenheizelemente belegtenFläche zu leiten, insbesondere zu die¬ se Fläche begrenzenden Wänden,so daß sich auch dort eine Be¬ heizung durch die aufsteigende Luft ergibt.
[0016] Zur zug- und drehfesten Befestigung des Anschlußkabels kann im Rahmen der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, daß im Kohlraum ein, vorzugsweise mit Führun srillen für Dräh¬ te versehenes, Querstück liegt, das sich mit seinen beiden En¬ den an den Vorsprüngen abstützt und auf das eine zu den Heiz¬ leitern führende Stromzuleitung aufgewickelt ist. Hiedurch wird eine einwandfreie Zugentlastung für diese Stromzuleitung bewirkt. Das Querstück kann eine flachliegende längliche Plat¬ te mit schräg zu ihrer Lärg sachse verlaufenden Führungsrillen sein, um das Querstück problemlos im Hohlraum unterbringen zu können. Für solche Flächenheizelemente, welche an ihrer Oberflä¬ che eine die gesamte Fläche der Tafel überdeckende elektrisch leitende Schicht, insbesondere in Form einer Folie oder eines Netzes, aufweisen, wobei diese Schicht an zumindest einer Ver¬ bindungsstelle mit der gleichen Schicht der benachbarten Tafel verbindbar ist, kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, daß die elektrisch leitende Schicht über der Verbindungsstelle zumindest einen Lappen auf¬ weist, der aus einer die Verbindungsstelle abdeckenden Stellung in eine die Verbindungsstelle freigebende Stellung aufklappbar ist. Zweckmäßig ist die Verbindungsstelle im erwähnten Hohl¬ raum untergebracht, unbedingt erforderlich ist dies jedoch für die oben angeführte Lappenanordnung nicht. Dadurch wird es möglich, die elektrisch leitenden Schichten der Tafeln ein¬ wandfrei miteinander zu verbinden, ohne daß es zu Unebenheiten der Oberfläche kommt. Auch an_der Verbindungsstelle ergibt sich eine kontinuierliche elektrisch leitende Schicht ohne größere Unebenheit, so daß die Funktion dieser Schicht auch an den Verbindungsstellen uneingeschränkt erhalten bleibt. Dies ist häufig für Sonderzwecke gewünscht, z.B. dort, wo diese elektrisch leitende Schicht die Funktion einer Ableitung, Ab¬ schirmung od. dgl. erfüllt, z.B. spannungs bleitende Beläge in Computerräumen usw. Bei der Durchführung der elektrischen Verbindung der elektrisch leitenden Schichten benachbarter Tafeln brauchen die Lappen nur aufgeklappt zu werden, um die Verbindungsstelle zugänglich zu machen, worauf nach Durchfüh- • " rung der für den Anschluß nötigen Arbeiten der Lappen wieder zurückgeklappt wird. Es wäreTdenkbar, den Lappen auch entfernt vom Ta elrand anzuordnen, wenn in der Tafel zur Verbindungs¬ stelle führende Kanäle oder Leitungen vorbereitet sind. Gün¬ stiger ist es jedoch im Rahmen der Erfindung, wenn der Lappen bis zum Rand der Tafel reicht, da auf diese Weise die zum An¬ schluß benachbarter Tafeln"~dienende Verdrahtung od. dgl. eben- falls vom Lappen abgedeckt wird und daher problemlos bei Auf¬ klappung des Lappens montierbar bzw. wieder demontierbar ist. Gemäß einer besonders einfachen Au führung form der .Er¬ findung ist der Lappen von zwei vom Rand der Tafel ausgehenden Einschnitten in der elektrisch leitenden Schicht begrenzt, die vorzugsweise zueinander parallel verlaufen. Der Lappen bildet - dann eine vom Rand der Tafel ausgehende Zunge, die - wenn das Material des Lappens es zuläßt - auch aufrollbar sein kann.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines er- findungsgemäßen Flächenheizelementes, wobei zumindest zwei Schichten verbunden werden, besteht erfindung gemäß darin, daß in der Deckschicht vor ihrer Verbindung mit der darunterlie¬ genden Schicht an der Verbindungsstelle eine Öffnung gemacht, vorzugsweise gebohrt, wird, daß an dieser Deckschicht im Be¬ reich ihrer Öffnung sodann unten eine Schicht angebracht wird, die eine mit dieser Öffnung in Verbindung stehende, jedoch kleinere Öffnung hat, wobei im vorstehenden Rand letzterer
[0018] Öffnung zumindest zwei gegeneinander versetzte Aussparungen vorgesehen sind, daß sodann die Heizleiter bzw. die Zuleitun¬ gen unten an der letzteren Schicht angebracht werden, wobei die Enden der Zuleitungen bzw.- an sie angeschlossener Leiter- stücke in den Aussparungen in den Hohlraum münden, in den die¬ se Enden, vorzugsweise eingerollt, schließlich eingelegt wer¬ den und daß, gegebenenfalls nach Ausfüllung des verbleibenden Hohlraumes mit einem an den Heizleitern und den benachbarten Schichten nicht haftenden Material und bzw. oder nach Aufbrin¬ gung eines die Öffnung der Deckschicht verschließenden Deckels, eine die Leiter unten abdeckende Schicht aufgebracht wird, die nötigenfalls im Bereich der Öffnung nachträglich" ausgebohrt - 7 -
[0019] wird. Dadurch gelingt es, den zur Aufnahme der Verbindungs¬ stelle der Zuleitungen dienenden Hohlraum nachträglich aus der Schicht herauszuarbeiten, ohne daß die Zuleitungen beschädigt werden. Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfah¬ rens wird bei einer Tafel, welche mehrere über ihre Bodenflä¬ che verteilte, voneinander in Abstand angeordnete Auflagen hat, so vorgegangen, daß unten an der Bodenfläche der Tafel Auflagen, insbesondere Platten, in Abstand voneinander ange- klebt werden, wobei jeweils mehrere dieser Auflagen durch An¬ drücken eines ebenen Lineals und Zusamnendrückung der klebri¬ gen Schicht vor deren Erhärtung eben abgeglichen werden und nach der Erhärtung der klebrigen'Schicht starr und unverrück¬ bar mit der Tafel verbunden sind. Damit läßt sich ein zusätz- licher Vorteil erzielen, nämlich ein Ausgleich der oft unebe¬ nen unteren Bodenfläche des Heizelementes, insbesondere wenn dessen Körper aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht. Es läßt sich dadurch erreichen, daß die Dicke des Flächenheizele- mentes, gemessen durch die Auflagen, überall gleich groß ist. Dies hat den Vorteil, daß bei der Verlegung der Heizelemente Mann an Mann auf einer ebenen Unterlage keine Stufen an der Deckfläche der Heizelemente auftreten.
[0020] In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. Fig.1 zeigt eine Draufsicht auf eine aus mehreren Mann an Mann an¬ einander verlegten Flächenheizelementen bestehende elektrische Fußbodenheizung. Fig.2 zeigt eine Ausführ ngsvariante zu Fig.1. Fig.3 ist eine Draufsicht auf die Verbindungsstellen der Heiz¬ leiter benachbarter Flächenheizelemente in größerem Maßstab, wobei die Abdeckungen dieser Verbindungsstellen abgenommen ge¬ zeichnet sind. Fig.4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.3, bei aufgesetzten Abdeckungen. Fig.5 zeigt eine Ausfüh¬ rungsvariante zu Fig.3 und Fig.6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig.5. Die Fig.7 zeigt die Ausbildung der Zugentla- stung in Draufsicht. Fig.8 ist ein Schnitt nach der Linie
[0021] VIII-VIII der Fig.7. Fig.9 zeigt die Anordnung der Heizleiter im Hohlraum der Verbindungsstelle bei der Ausbildung die e Hohlraumes. Fig.10 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig.9, -8- Fig. 11 zeigt eine Ansicht einer AusführungsVariante des Heiz¬ elementes von der Unterseite her gesehen. "Fig. 12 ist ein Schnitt in größerem Maßstab entlang der Linie XII - XII der Fig. 11 bei der Herstellung des Flächenheizelementes. Fig. 13 zeigt ein Detail in Draufsicht. Fig. 1 ist ein
[0022] Schnitt nach der Linie XIV - XIV der Fig. 13. Fig. 15 zeigt eine Ausführungsvariante zu Fig. 13 in Draufsicht und Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie XVI - XVI der Fig. 15. Fig. 17 zeigt in Draufsicht eine weitere AusführungsVariante zu Fig. 13. Fig. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Verbin¬ dung der Schutzleiterschichten benachbarter Tafeln in Drauf¬ sicht und Fig. 19 ist ein Schnitt nach der Linie XIX - XIX 'der Fig. 18. Die Fig. 20 und 21 zeigen jeweils eine Ausfüh¬ rungsvariante zu Fig. 18. --' In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele einer elektrischen Fußbodenheizung in Draufsicht dargestellt, wobei oder Platten jeweils mehrere Flächenheizelemente in Form von Tafeln 1/Mann an Mann verlegt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind alle diese Tafeln 1 von gleicher Größe, wogegen bei der Aus- führungsform nach Fig. 2 in jeder zweiten Reihe große Tafeln mit kleinen Tafeln 1 abwechseln, so daß die Stoßfugen 2, an welchen die Schmalseiten der rechteckigen Tafeln 1 aufeinander¬ treffen, in den einzelnen Reihen gegeneinander versetzt sind.
[0023] Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 hat,jede Tafel 1 vier Aus-
[0024] Zule∑τungεn 32 zu den nehmungen 3 zur Aufnahme der Verbindungsstellen de Υrϊeizleitern
[0025] 43 , welche in den Tafeln 1 in beliebiger Anzahl und Anordnung, z.B. äanderförmig, angeordnet sein können. Je zwei der Aus¬ nehmungen 3 liegen an jedem Längsrand 4 der Tafel 1, von die¬ sem jedoch .in geringem Abstand. Über jeweils zwei benachbarte Ausnehmungen 3 sind aneinander anliegende Tafeln 1 einer Ko¬ lonne miteinander verbunden. Zusätzlich hiezu weisen die bei¬ den ersten Tafeln 1 jeder Kolonne an den Schmalrändern, das sind die die Stoßfugen 2 bildenden Ränder der Tafeln 1, ange¬ ordnete Ausnehmungen 3 auf, über welche die Zuleitungeηdieser beiden Tafeln 1 miteinander verbunden sind, so daß die Tafeln 1 beider Kolonnen mit elektrischer Energie versorgt sind. Eine der Tafeln 1 hat ein elektrisches Anschlußkabel 5, dessen
[0026] Adern mit denZuleitungen in einer der Ausnehmun- gen 3 verbunden sind, was später noch näher beschrieben wird. In Fig.1 ist für eine der Tafeln 1 ein beispielsweiser Verlauf der Zuleitungen 32 sowie eines mäanderförmigen Heizleiters 43 strichliert eingezeichnet/ Die Zuleitungen 32 verlaufen entlang des Tafelrandes von Ausnehmung 3 zu Ausnehmung 3 und treten je¬ weils mit an die Zuleitung 32 angeschlossenen Leiterstücken in die Ausnehmungen 3 ein. Die einzelnen Heizleiter 43 sind inner¬ halb der Tafel 1 an die Zuleitungen 32 angeschlos en, so daß die Heizleiter 43 aller Tafeln 1 parallel an das Netz der Zu- leitungen 32 angeschlossen sind. Dies vermeidet Spannungsab¬ fälle bzw. ungleichmäßige Erwärmungen einzelner Tafeln 1.
[0027] Im Prinzip dieselbe Verbindungsart der Heizleiter benach¬ barter Flächenheizelemente findet sich auch bei der Ausfüh¬ rung form nach Fig.2, jedoch verläuft dort der Anschluß benach- barter Tafein1 mäander örmig über die gesamte beheizte Fläche. ■ In den Fig.3 und 4 ist eine Verbindungsstelle im Detail und im größeren Maßstab dargestellt. Jede der beiden miteinan¬ der zu verbindenden Tafeln 1 hat eine zum Ta elrand 6 hin offe¬ ne Ausnehmung 3, die einen sich zum Tafelrand 6 hin verengen- den Hohlraum 7 bildet, der zur Aufnahme der Verbindungsstellen 8 der zu den Zuleitungen 32 führenden Leiterstücken 10 benach¬ barter Tafeln dient. Der Hohlraum 7 hat einen kreisförmigen Teil, der mit dem Tafelrand 6 durch einen die Leiter 10 auf¬ nehmenden Verbindungskanal 11 in Verbindung steht. Dieser Ver- bindungskanal 11 ist von zwei im Bereich des Tafelrandes 6 liegenden, gegeneinander zu vorstehenden Vorsprängen 12 be¬ grenzt, wobei der Abstand der beiden Vorsprünge 12 voneinander geringer ist als der Durchmesser des den kreisförmigen Hohl¬ raum bildenden Kreises, so daß sich die Ausnehmung 3 gegen den Tafelrand 6 hin verengt. Dies-trägt dazu bei, daß Feuchtigkeit vom Tafelrand 6 her nur eine sehr geringe Angriffsfläche fin¬ det, durch welche sie zur elektrischen Verbindungsstelle ge¬ langen kann. Die in den Hohlraum 7 führenden Leiterstücke 10 sind dort mit den Leitern der anderen Tafel mittels üblicher Verbindungseiemente 13, z.B. Schraubklemmen, Crimphülsen, Löt¬ muffen, Steckverbindungen usw. verbunden. Die von der jeweils anderen Tafel 1 kommenden Leiterstücke 10 können bei der Her¬ stellung der Verbindung leicht von oben in den Verbindungska- 1 nal 11 eingelegt werden, da ja dieser Verbindungskanal 11 ebenso wie der kreisförmige Teil des Hohlraumes 7 bis zur Deckfläche der Tafel offen sind. Da die Hohlräume 7 über die gesamte, normal zur Ebene der Tafel gemessene Tiefe derselben
[0028] 5 durchlaufen, steht in den Hohlräumen 7 genügend Platz zur Auf¬ nahme der Verbindungselemente-13 zur Verfügung. Bei mehradri¬ gen Verbindungsstellen können die Verbindungselemente 13 der einzelnen Adern, wie Fig. 3 zeigt, auf die beiden Ausnehmungen 3 aufgeteilt werden, um mehr Platz zu schaffen. Die Tafeln 1 10 können daher sehr dünn und unmittelbar.auf den Unterboden als" begehbare Fußbodenheizung verlegt werden.
[0029] Der Hohlraum 7 und der Verbindungskanal 11 gehen nach oben stufenförmig in Verbreiterungen 14 über, welche einem zweifachen Zweck dienen: Einerseits schafft diese Verbreite-
[0030] ,,- - ' horizontale
[0031] 10 rung 14 eine/Abstu ung für zumindest einen die Verbindungs¬ stelle abdeckenden Deckel. Der Deckel 15 für den kreisförmigen Hohlraumteil ist kreisförmig, wogegen der Deckel 16 für den Verbindungskanal 11 im wesentlichen rechtecksfor ige Gestalt -hat, an einer Seite jedoch entsprechend der Kreisform des be-
[0032] 20 nachbarten Deckels von einem-Kreisbogen begrenzt isx. Der an¬ dere Zweck der Verbreiterung 14 besteht darin, in ihr von seitlichen Schlitzen gebildete Aussparungen 17 anzuordnen, welche zum Hohlraum 7 zu offen sind, wobei die Leiterstücke 10 in diese Aussparungen 17 eingelegt sind. Dies gibt die Mög-
[0033] 25 lichkeit, den Hohlraum 7 durch einen Bohrvorgang herzustellen, ohne die Leiter 10 zu verletzen, worauf später noch näher ein¬ gegangen wird.
[0034] Der Hohlraum 7 ebenso wie der Verbindungskanal 11 können nach Durchführung der elektrischen Anschlüsse mit einer am Ma-
[0035] 30 terial der Tafel 1 haftenden Füllmasse 44 Λ'öllig ausgegossen werden (Fig.6, rechter Hohlraum 7), wodurch sich eine völlig feuchtigkeitsdichte Abschirmung der Verbindungsstellen der Leiter 10 ergibt. Die Füllmasse kann aber auch Platz für die Deckel 15, 16 lassen. Bei aufgesetzten Deckeln 15, 16 ist 5 dann diese Vergußmasse nicht sichtbar. In beiden Fällen ergibt sich eine ebene Oberfläche des Flächenheizelementes 1. Um zu vermeiden, daß die Vergußmasse unten aus dem Hohlraum 7 bzw. dem Verbindung kanal 1 herau rinnt, ind der Hohlraum 7 und der Verbindungskanal 11 unten abgeschlossen, vorzugsweise' durch eine von der Tafel 1 nach unten vorstehende Auflage 18 in Form einer Platte, die an der Tafel 1 festgeklebt ist. Da¬ durch kann zugleich ein Höhenausgleich des Flächenheizelemen¬ tes erfolgen.
[0036] Die Fig.5 und 6 zeigen, in Ansicht und im Schnitt ähnlich zu den Fig.3 und 4, eine Ausführungsform mit einem metalli¬ schen Schutzleiternetz 19, z.B. aus Kupfer, Eisen oder Bronze, das sich über die gesamte Fläche der Tafel 1 , gegebenenfalls mit Ausnahme der Ausnehmungen 3, erstreckt und zwischen zwei
[0037] Schichten 20, 21 des Flächenheizelementes 1 eingebettet ist, in von welchen die Schicht 20 die Deckschicht bildet, wogegen^fdie darunterliegende Schicht 21 die Leiter 10 eingebettet sind.
[0038] Das Schutzleiternetz 19 ist an Leiterstücke 10' angeschlossen, die, in ähnlicher Weise wie die Leiterstücke 10, die zu den Zuleitungen 32 führen, mittels Verbindungselementen 13 in den Hohlräumen 7 miteinander leitend verbunden sind. Eine Alterna¬ tive zu .einem solchen Schutzleiternetz 19 besteht darin, den Isoliermantel der einzelnen Heizleiter 43 (Fig.1} bzw. Zulei- tungen 32 außen metallisch zu umhüllen, welche Umhüllung ge¬ erdet ist und den Schutzleiter bildet.
[0039] Die Fig.7 und 8 zeigen die Ausbildung einer Zugentlastung für das Anschlußkabel 5. Hiezu sind die vom Kabelmantel be¬ freiten Adern des Anschlußkabels 5 um ein Querstück 22 herum- gewickelt, das von einer flachen länglichen Platte gebildet ist, die schräg zu ihrer Längsachse verlaufende Führungsrillen 23 für die von den Leitern des Anschlußkabels 5 gebildeten Drähte 24 hat. Diese Drähte 24 sind mittels der Verbindungs¬ elemente 13 an die zu den Zuleitungen 32 führenden Leiter- stücke 10 angeschlossen. Das Querstück 22 liegt mit zwei sei¬ ner Ecken an den Wänden des Hohlraumes 7 an. Da die den Hohl¬ raum 7 ausfüllende Füllmasse das Querstück 22 sicher festhält, wird eine ∑ug- und drehsichere Befestigung des Anschlußkabels 5 geschaffen. Die Fig.9 und 10 veranschaulichen eine Erleichterung bei der Herstellung der Ausnehmungen 3. Hiebei wird zunächst in der die Deckschicht bildenden Schicht 20 vor ihrer Verbindung mit der darunterliegenden Schicht 21 eine der Größe der Ver- breiteru g 14 entsprechende Öffnung erzeugt, vorzugsweise ge- -bohrt. Sodann wird an dieser Deckschicht 20 unten eine Schicht 21 angebracht, in welcher eine der Größe des Hohlraumes 7 ent¬ sprechende Öffnung schon vorbereitet ist oder nachträglich er- zeugt wird. Diese Öffnung hat seitlich vom Hohlraum 7 wegfüh¬ rende Aussparungen 17 in Schlitzform. Die beiden Schichten 20, 21 werden relativ zueinander so angeordnet und miteinander verbunden, daß die beiden Öffnungen koaxial zueinander liegen. Sodann werden die Leiter 10 unten an der Schicht 21 angebracht und mit dieser verbunden, z.B. aufgeklebt, wobei -die Leiteren¬ den in den Aussparungen 17 in den Hohlraum 7 münden, in den die Leiterenden mit einer zur Durchführung der Verbindung nö¬ tigen berlange vorzugsweise eingerollt, eingelegt werden. So¬ dann wird der restliche Teil der Schicht 21 unten auf die Lei- ter 10 aufgebracht, so daß-die Leiter 10 in dieser Schicht 21 eingebettet sind. Auch diese Schicht kann eine bereits vorge¬ fertigte Öffnung im Beireich des Hohlraumes 7 haben, so daß in diesem Fall der Hohlraum über die gesamte Tiefe der Schicht 21 reicht. Vorzugsweise ist der Hohlraum 7 unten durch eine Auf- läge 18 abgeschlossen. Der freie Raum im Hohlraum 7 kann hie¬ be! mit einem an den benachbarten Schichten 20,21 und den Lei¬ tern 10 nicht haftenden Material, z.B. einem Polyurethan- Schaumstoff, bis zur Oberkante der Schicht 21 ausgefüllt wer¬ den, welches Material so gewählt wird, daß es leicht wieder entfernbar ist, z.B. ausgekratzt werden kann, ohne daß hiebei die Leiter 10 beschädigt werden. Die Deckel 15,16 können so¬ dann auf das Füllmaterial des Hohlraumes 7 aufgeklebt werden. Die Deckel passen genau in die Öffnung der Schicht 20 und lie¬ gen auf"der Verbreiterung 14 auf. Diese Ausfüllung des Hohl- raumes 7 vermeidet, daß bei der Herstellung des Flächenheiz¬ elementes die Leiter 10 verklebt werden. Das den Hohlraum 7 ausfüllende Material kann später wieder entfernt v/erden, so daß die Leiter 10 für einen allfälligen Verbindung Vorgang leicht zugänglich sind. Hiebei werden vor der Verdrahtung die Deckel 15,16 abgenommen. Für den Fall, daß der Hohlraum 7 noch nicht genügend tief ist, um alle Verbindungselemente 13 unterbringen zu können, kann der untere Teil der Schicht 21 ausgebohrt werden. Um hiebei zu vermeiden, daß die Enden der Leiter 10 beschädigt werden, wer¬ den diese Enden nach oben aufgebogen, so daß sie über die Oberfläche des Heizelementes herausragen (in Fig. 10 strich- liert dargestellt). Hiebei führen diese Leiterenden von den Aussparungen 17 weg und stehen daher nicht in den den eigent¬ lichen -Hohlraum 7 bildenden Raum hinein, so daß bei entspre¬ chend sorgfältiger Bohrung dieser Hohlraum nach unten durch Ausbohrung der Restlage der Schicht 21 vertieft werden kann, gegebenenfalls bis zur Gesamtstärke der Schicht 21. Nach die¬ ser gegebenenfalls vorgenommenen Vergrößerung des Hohlraumes 7 werden die gewünschten Verbindungen der Leiter 10 der Zu¬ leitungen 32 durchgeführt, der verbleibende Raum im Hohlraum 7 mit einer^ solierenden Vergußmasse ausgefüllt und schließlich .ge ebenenf lls jfαer Deckel 15 wieder aufgesetzt und an der Vergußmasse und bzw. oder an der Verbreiterung 14 festgeklebt. Die Auflage 18 verhindert das Ausfließen der Vergußmasse nach unten, auch aus dem Verbindungskanal 11 , mit welchem in analoger Weise verfah¬ ren wird. Wie bereits erwähnt, können mehrere solche Auflagen 18, z.B. in Form von Platten, an der Unterseite der Tafel 1 in Ab¬ stand voneinander angeordnet sein, also nicnx nur im Bereiche der Ausnehmungen 3, sondern auch dazwischen (Fig. 11). Es er¬ gibt sich dadurch ein System von Auflagen für die Tafel 1, welche zwischen sich ein Netz untereinander in Verbindung ste¬ hender Luftkanäle 9 bilden, das dem Entstehen eines Wärme¬ staus an der Bodenfläche der Tafel 1 entgegenwirkt, denn zu¬ mindest einige der Luftkanäle 9 führen zum Tafelrand 6, so daß das System der Luftkanäle 9 bis zum Rand der von den Flächen- heizele enten beheizten Fläche reicht, wo der Wärmeanfall ab¬ geführt wird. Zur Bildung ausreichend großer Luftkanäle 9 ist es hiebei zweckmäßig, wenn jede Auflage nur einen geringen Bruchteil der Länge und Breite der Tafel 1 lang und breit ist, wobei vorzugsweise die Breite der Luftkanäle 9, von Auflage 18 zu Auflage 18 gemessen, größer ist als die Länge und Breite eine Auflage 18. Die diese Auflagen bildenden Platten können aber noch für einen v/eiteren Zweck nutzbar ge¬ macht werden, und zwar um allfällige Ungenauigkeiten in der 1 Dicke der Schichten 20 und 21 ausgleichen zu können, so daß
[0040] - ebene Auflageflächen vorausgesetzt - die Deckfläche 26 - ' (Fig. 10) der .das Flächenheizelement bildenden Tafel 1 genau eben und auf einer vorbestimmten Höhe verläuft, so daß benach- ^ barte Flächenheizelemente aneinander stufenlos anschließen können. Insbesondere bei Verwendungglasfaserverstärkter Kunst¬ stoffe, insbesondere Polyester oder Epoxyd, ergibt sich aus der Fertigung häufig eine ungleichmäßige Stärke des Flächen¬ heizelementes, welche zu den erwähnten Stufen an der Stoß-
[0041] 10 stelle benachbarter Elemente führt. Um dies zu vermeiden, dient das in Fig. 12 dargestellte Verfahren bei der Herstel¬ lung des Flächenheizelementes 1 : Auf eine ebene Unterlage 27 wird das Flächenheizelement nach seiner Herstellung aus den Schichten 20, 21 mit der Schicht 20 nach unten aufgelegt. So-
[0042] 15 dann wird an jenen Stellen, an welchen die die Auflagen 18 bildenden starren Platten unverschiebbar an der Schicht 21 be¬ festigt werden sollen, eine reichliche, übermäßig dicke Kleb¬ stoffschicht 28 aufgetragen und auf diese Klebstoffschicht 28 die jeweilige Platte aufgelegt. Die zweckmäßig in Reihen aus-
[0043] 20. gerichteten Platten werden dann durch Auflegen eines ebenen Lineals 29 niederdrückt, wobei die jeweilige, dicke Kleb¬ stoffschicht 28 unter Verringerung ihres bermaßes zusammen¬ gedrückt wird, bis die Enden des Lineals 29 auf beiderseits des Flächenheizelementes 1 auf der Unterlage 27 angeordnete
[0044] 25 Auflager 30 zur Auflage kommen, deren Höhe der Sollhöhe des Flächenheizelementes 1 inklusive der Auflagen 18 entspricht. Nach Aushärtung der Klebstoffschicht 28 ist das Flächenheiz¬ element 1 fertig und weist überall an den die Auflagen bil¬ denden Platten eine genau vorbestimmte Sollhöhe H (Fig. 12)
[0045] 30 auf, welche Sollhöhe für hintereinander angefertigte Flächen¬ heizelemente 1 reproduzierbar ist, so lange dieselben Aufla¬ ger 30 verwendet v/erden.
[0046] Diese Auflagen 18 müssen aber nicht gesondert herge¬ stellt und sodann mit den darüber liegenden Schichten der
[0047] 35 Tafel 1 verbunden werden, sie können vielmehr auch mit der untersten Schicht mitgeformt, z.B. tiefgezogen werden.
[0048] Eine weitere Verringerung eines Wärmestaus unter dem Flächenheizelement 1 läßt sich durch Anordnung einer reflek- tierenden Folie an der Unterseite des Flächenheizelementes 1 erzielen. Diese Folie kann z.B. aus Aluminium bestehen oder von einer stark mit Aluminiumpulver angereicherten Harzβchicht gebildet sein. Die Ausführungsform nach den Fig. 13 und 14 eignet sich für solche Fälle, in welchen eine Schutzleiterschicht auch die Bereiche der Verbindungsstellen völlig überdecken soll. Hiezu ist eine von einem Netz oder einer Folie gebildete, elektrisch leitende Schutzleiterschicht 19 vorgesehen, welche jedoch zum Unterschied von der Ausführungsform nach den Fig.5. und 6 nicht zwischen den beiden Schichten 20, 21 liegt, son¬ dern an der Oberseite der Schicht 20. Diese Schutzleiter¬ schicht 19 ha im Bereich jeder der Ausnehmungen 3 des Flä¬ chenheizelementes 1 ein Fenster 33, welches von zwei aufeinan- der normal im Form eines T stehenden Schlitzen 34, 35 iπi Ma¬ terial der Schutzleiterschicht 19 gebildet ist. Der Schlitz 35 verläuft hiebei normal zur Stoßfuge 2 der beiden einander be¬ nachbarten Ta eln 1 und trifft mittig auf den Schlitz 34. Da¬ durch werden zwei Lappen 36 in der Schutzleiterschicht 19 ge- bildet, die um Biegekanten 37 aufbiegbar sind, so daß die Aus¬ nehmung 3 samt dem zur Stoßfuge 2 führenden Verbindungskanal 11 bzw. die zugehörigen Deckel 15, 16 freigelegt werden kön¬ nen. In Fig. 14 sind diese beiden Lappen 36 im aufgebogenen Zustand dargestellt, in Fig. 13 für das obere der beiden Flä- chenheizelemente 1 ebenfalls, wogegen das in Fig. 13 unten liegende Flächenheizelement 1 die beiden Lappen 36 im flachge¬ legten Zustand zeigt, in welchem die beiden Lappen 36 die Ver¬ bindungsstelle völlig abdecken.
[0049] Wenn im Bereich einer Ausnehmung 3 ein Anschluß der an die Schutzleiterschichten 19 -zweier Tafeln angeschlossenen
[0050] Leiter 10' durchgeführt werden soll, so werden die beiden Lappen 36 im Bereicne dieser Ausnehmung 3 aufgebogen, worauf die Deckel 15, 16 abgenommen werden können, so daß die Ver¬ bindungsstelle frei liegt und die erforderliche Verbindung der beiden Leiter 10' mittels der Schraubklemmen 13 durch¬ geführt werden kann. Nach Aufsetzen der Deckel 15, 16 werden die beiden Lappen 36 wieder niedergebogen und gegebenenfalls an ihrer Auflagefläche auf den starren Deckeln 15, 16 bzw. den benachbarten Partien der Schicht 20 festgeklebt.
[0051] Gegebenenfalls können auch mehr oder weniger als zwei Schlitze 3 , 35 oder anders verlaufende Schlitze vorgesehen sein. So ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 15 und 16 jede Verbindungsstelle 8 nur durch einen einzigen Lappen 36 abdeckbar, welcher vom Tafelrand, also von der Stoßfuge 2 zweier benachbarten Tafeln 1 ausgeht und von zwei zueinander parallelen Einschnitten bzw. Schlitzen 34, 35 in der elektrisd leitenden Schicht 19 begrenzt ist. Dieser Lappen 36 ist um ei¬ ne parallel zur Stoßfuge 2 verlaufende Biegelinie 37, welche die beiden inneren Enden der Schlitze 34, 35 verbindet, in die in Fig. 16 dargestellte Stellung- ochklappbar bzw. gegebenen¬ falls auch einrollbar. Der Lappen 36 deckt in seiner nieder¬ geklappten Stellung die Verbindungsstelle 8, d.h. den Hohl- räum 7 und den Verbindungskanal 11 samt den beiden Deckeln 15, 16 völlig ab. Der Leiter 10' , der bei 31 mit der Schutzlei¬ terschicht 19 verlötet ist, kann durch eine im Querschnitt U-förmige Führung 38, welche von Verlängerungen der Schichten 20, 21 gebildet sein kann, in den Hohlraum 7 der Verbindungs- stelle 8 hineingeführt sein, um eine sichere Einleitung dieser
[0052] Zuleitung zu gewährleisten. Für diesen Fall hat der Deckel 15 an der Stelle der Führung 38 eine entsprechende Ausnehmung 39.
[0053] Die die Lappen begrenzenden Schnitte müssen nicht parallel verlaufen, vielmehr ist eine beliebige Schnittführung möglich. So zeigt die AusführungsVariante nach Fig. 17, daß die Lappen 36 von gegen den Rand der Tafel 1 aufeinander zulaufenden Ein¬ schnitten 34, 35 begrenzt sind, so daß jeder Lappen 36 trapez¬ förmige Gestalt hat. Dies hat den Vorteil, daß die entlang der Stoßfuge 2 verlaufende Frontkante 40 nur sehr kurz ist, was einen besonders guten Kalt des auf die Tafel 1 zurückgedrück¬ ten"Lappens 36 ergibt. Da in diesem Fall der Lappen 36 in sei¬ ner hochgehobenen Stellung den Deckel 15 nicht völlig frei¬ gibt, kann in einem solchen Fall der Deckel 15 aus zwei oder mehr Teilen bestehen, um ihn leichter abheben zu können. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 18 und 19 ist an jeder Tafel 1 im Bereich der Verbindungsstelle 8 je ein Lap¬ pen 36 vorgesehen, welcher in ähnlicher Weise von zwei zu¬ einander parallel verlaufenden Schlitzen 34, 35 in der Schutz- leiterschicht 19 gebildet ist, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 15 und 16. Unterhalb dieses Lappens 36 muß je¬ doch keine Aussparung liegen, sondern es kann unterhalb des Lappens 36 an jeder Tafel 1 ein Verbindungselement 41 in Form eines schmalen biegsamen Streifens aus elektrisch leitendem Material, z.B. eines Blechstreifens oder eines dünnen Metall¬ netzes i vorgesehen sein, um die Schutzleiterschichten 19 der beiden Tafeln 1 zu verbinden. Das eine Ende 42 dieses Ver¬ bindungselementes 41 ist im Bereich der Biegelinie 37 des Lappens 36 unter der Schicht 19 festgeklemmt und mit der
[0054] Schicht 19 elektrisch leitend verbunden, vorzugsweise verlö¬ tet. Von diesem Ende 42 erstreckt sich das langgestreckte Ver¬ bindungselement 41 in Richtung zur Stoßfuge 2, jedoch über den Rand der Tafel 1 hinaus, vorzugsweise um etwa die doppelte Länge jedes der Schlitze 34, 35. Die Verbindungseiemente 41 der beiden Tafeln 1 überlappen sich daher, was die leitende Verbindung der beiden Verbindungseiemente 41, z.B. durch Lö¬ tung, Verschraubung usw., erleichtert. Die Überl nge der beiden Verbindungselemente 41 ermöglicht es, diese Verbindung an e- der beliebigen Stelle durchzuführen. Die nach Durchführung der Verbindung überflüssigen Teile der Verbindungselemente 41 wer¬ den abgeschnitten. Nach Durchführung der Verbindung liegen die verbleibenden Teile der Verbindungselemente 41 samt der Ver¬ bindungsstelle flach, wenn die beiden Lappen 36 wieder in die Ebene der elektrisch leitenden Schichten 19 der beiden Tafeln 1 zurückgedrückt werden.. Um sicher Platz für die verbleibenden Teile der beiden Verbindungselemente 41 zu schaffen, ist deren Breite, gemessen normal zur Längserstreckung der Verbindungs¬ elemente 41 und in horizontaler Richtung, geringer als die in gleicher Richtung gemessene Breite jedes der Lappen 36. Da jedes Verbindungselement 41 nur sehr geringe Dicke hat, wölbt es die beiden Lappen 36 in deren niedergedrückter Stellung nur unwesentlich auf. Eine solche Aufwölbung kann völlig vermieden werden, wenn an der Verbindungsstelle 8 unterhalb der Lappen 36 eine Vertiefung in der Schicht 20 vorgesehen wird, welche für die beiden verbleibenden Teile der Verbindungselemente 41 sowie für ihre Verbindungsstelle, z.B. die Verlötung, Platz schafft. Gegebenenfalls kann durch Auskratzen oder Ausschlei- fen der-unter der Verbindungsstelle liegenden Partien der Schichten 20, 21 der erforderliche Platz geschaffen werden, wenn dieser nicht mittels eines Hohlraumes 7 gegeben ist.
[0055] Bei der Ausführungsform nach Fig. 20 ist als Verbindungs- ele ent 41 statt eines biegsamen flachen Streifens ein Dralx verwendet. Diese beiden Drähte^.können z.B. durch Lötung, Ver- schraubung, mittels Crimphülsen usw. miteinander elektrisch leitend verbunden werden. Auch hier ist es zweckmäßig, sowohl für die Drähte der Verbindungs'elemente 41 als auch gegebenen- falls für deren Verschraubungen usw. entsprechende Vertiefun¬ gen in den Tafeln 1 vorzusehen.
[0056] Bei der Ausführungsform nach Fig. 21 findet analog zu Fig. 18 ein flacher biegsamer Streifen für jede Tafel 1 als Verbindungselement 41 Verwendung und es ist jeder Lappen 36 trapezförmig gestaltet, jedoch mit der schmäleren Parallel¬ seite als Biegekante 37.
[0057] Bei allen .Ausführungsformen können gegebenenfalls ver¬ bleibende Hohlräume mit isolierender, elastischer Vergußmasse, z.B. Polyurethan, Silikon od. dgl. ausgegossen bzw. ausge- spritzt werden. Dies kann auch dazu ausgenützt werden, den an¬ schließend an das Ausgießen bzw. Ausspritzen niedergeklappten und bis zum Aushärten der Verguß- bzw. Spritzmasse angedrück¬ ten Lappen 36 anzukleben. Statt dessen kann jedoch auch ein geeigneter Kleber Verwendung finden. Die Tafel 1 muß nicht unbedingt starr sein, so ist es z.B. möglich, Tafeln aus biegsamem bzw. sogar elastischem Ma¬ terial, z.B. Gummi oder Kunststoff, gegebenenfalls mit elek¬ trisch leitenden Beimengungen, in der erfindungsgemäßen Weise auszubilden. Wenn eine Zugentlaεtung "zwischen einander benachbarten Heizelementen für die diese Elemente verbindenden Leiter ge¬ wünscht ist, so kann dies dadurch erfolgen, daß mit den Ver¬ bindungsdrähten in die Hohlräume der Verbindungsstelle auch ein zugentlastendes Material, z.B. ein Glasband od. dgl., eingelegt und in dem Hohlraum 7 verankert wird, welches Glas¬ band mit dem Glasband des gegenüberliegenden Elementes ver¬ bunden wird, z.B. durch Knüpfen, Kleben, Klemmverbindungen od. dgl. Anstelle eines solchen Glasbandes kann auch ein Kunststoffband oder ein metallisches Zugelement treten, wobei letzteres auch verschraubt werden kann. Alternativ oder zusätz¬ lich hiezu kann eine Lasche aus zugfestem Material, z.B. Me¬ tall, an der Oberfläche der Platte im Bereich der Verbindungs- stelle vorgesehen werden, insbesondere derart, daß die Lasche über die beiden Deckel 15 der Verbindung hinweggeführt und, z.B. durch Verschraubung, an den beiden Elementen 1 fixiert wird. Hiebei sollten die Schraublöcher in der Lasche so groß gehalten werden, daß eine Ausdehnung der Tafeln 1 während des Aufheizens möglich ist.
[0058] Selbstverständlich kann, um eine Überheizung zu vermei¬ den, jedes Flächenheitelement mit zumindest einem thermischen Ausschalter versehen sein. Zweckmäßig hat jedes Flächenheiz¬ element mindestens zwei Heizkreise, die unabhängig voneinan- der durch solche thermische Ausschalter abschaltbar sind.
[0059] Eine erhöhte Sicherheit gegen Entflammen kann durch Ver¬ wendung eines selbstverlöschenden Materiales für die Schich¬ ten 20, 21 erzielt werden. Hiefür eignet sich z.B. Polyester mit beige entem Aluminiumhydroxyd oder ähnlichen Flamrahemmern. Statt dem an Hand der Fig.12 beschriebenen Verfahren zur Befestigung der Auflagen 18 an der Tafel 1 kann auch so vorge¬ gangen werden, daß die Bodenfläche der Ta el 1 durch Erwärmung oder Anlösung klebrig gemacht wird, worauf αie die Auflagen 18 bildenden Platten-an den gewünschten Stellen aufgelegt und in der aus Fig.12 ersichtlichen Weise gemeinsam angedrückt werden. Wenn die teigig gemachte Bodenschicht der Tafel 1 genügend dick ist, läßt sich auch auf diese Weise ein Höhenabgleich al¬ ler Auflagen 18 erreichen.
[0060] Die vorstehend beschriebenen Schichten 20, 21 können ebenso wie die Auflagen 18 aus demselben Kunst toff aterial bestehen, wobei sich die Verwendung von Flüssigharzen, vorzugs¬ weise glasfaserverstärktem Polyester, besonders eignet. Auf diese Weise ist es möglich, die einzelnen Schichten so mitei¬ nander zu verbinden, daß nach der Erhärtung ein einheitlicher, einstückiger Kunststoffkörper entsteht, an welchem die Über¬ gänge zwischen den einzelnen Schichten nicht mehr feststellbar sind.
权利要求:
Claims - £- P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Elektrisches Flächenheizelement "in Form einer Tafel (1) aus elektrisch isolierendem Material, insbesondere Kunststoff, in welche Heizleiter eingebettet sind, die an Zuleitungen an¬ geschlossen sind, die in zumindest einen zum Tafelrand offenen Hohlraum (7) der Tafel eintreten, welcher elektrische Verbin¬ dungsstellen (8) der Zuleitungen benachbarter Tafeln (1 auf¬ nimmt, wobei dieser Hohlraum, in der Draufsicht auf die Tafel (1) gesehen, eine im Randbereich der Tafel (1) liegende Ver¬ engung hat, in der die Zuleitungen liegen, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Hohlraum (7 auch im Bereich der Verengung nach oben bis zur Deckfläche der Tafel (1) reicht und von oben durch eine Füllmasse (44) und/oder durch zumindest einen bis zum Ta¬ elrand reichenden, abnehmbaren, die Verbindungsstelle ab- deckenden Deckel (15, 16) abgeschlossen ist, wobei die Ober¬ seite der Füllmasse bzw. des Deckels an die Deckfläche des be¬ nachbarten Tafelbereiches eben anschließt.
2. Flächenheizelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Hohlraum (7) gegen die Deckfläche der Tafel (-]) zu stufenförmig verbreitert ist, wobei eine horizontale Begrenzungsfläche (14) dieser Stufe eine Abstützung für den Deckel (15, 16) bildet.
3. Flächenheizelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (7), in der Draufsicht auf die Tafel (1) gesehen, einen kreisförmigen Teil hat, der durch einen von zwei gegeneinander zu vorstehenden Vorsprüngen (12) berandeten, die Verengung bildenden Verbindungskanal (11) mit dem Tafelrand (6) in Verbindung steht, wobei der Abstand der beiden" Vorsprünge (12) voneinander geringer ist als der Kreis- durchmesser, und wobei der kreisförmige Teil und der Verbin¬ dungskanal (11) durch gesonderte Deckel (15, 16) nach oben abgeschlossen sind.
4. Flächenheizelement nach den Ansprüchen 2 und 3, da¬ durch gekennzeichnet, daß der kreisförmige Teil des Hohlraumes (7) aus der Tafel (1) spanabhebend ausgearbeitet, insbesondere ausgebohrt ist, wobei von diesem Teil des Hohlraumes (7) seit¬ liche Aussparungen (17.), insbesondere Schlitze, zur Aufnahme der Enden der Zuleitung wegführen, welche Aussparungen (17) nach oben zur horizontalen Begrenzungsfläche (14) der stufen¬ förmigen Verbreiterung offen sind.
5. Flächenheizelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (7) unten durch eine Auflage (18) der Bodenfläche (31) der Tafel (1), z.B. durch eine an der Bodenfläche (31) befestigte Platte, abgeschlossen ist, und daß diese Auflage (18) zusammen mit weiteren, über^ die Bodenfläche (31) der Tafel (1) verteilten Auflagen (18) ein Abstützsystem rür die Tafel (1) bildet, wobei zwischen den Auflagen (18) ein Netz untereinander in Verbindung stehender Luftkanäle besteht.
6. Flächenheizelement nach Anspruch 5, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß jede Auflage (18) nu einen geringen Bruchteil der Länge und Breite der Tafel (1) lang und breit ist, wobei vorzugsweise die Breite der Luftkanäle (5), von Vorsprung (18) zu Vorsprung (18) gemessen, größer ist als die Länge und Brei¬ te einer Auflage (18).
7. Flächenheizelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Auflagen (18) aus der Bodenfläche ausge- formt, z.B.. tiefgezogen, sind.
8. Flächenheizelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum (7) ein, vorzugsweise mit Führun srillen (23) für Drähte (24) versehenes, Querstück (22) liegt, das sich mit seinen beiden Enden an der Seiten- wand des Hohlraumes (7) abstützt und auf das eine zu den Zu¬ leitungen (32) führende Stromzuleitung aufgewickelt ist.
9. Flächenheizelement nach Anspruch 8, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Querstück (22) eine flachliegende längliche Platte- mit schräg zu ihrer Längsachse verlaufenden Führungs- rillen (23) ist.
10. Flächenheizelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch leitende Schicht an der Oberfläche der Tafel (1), z.B. eine Schutzleiterschicht (19), zumindest einen aufklappbaren Lappen (36) aufweist.
11. Flächenheizelement nach Anspruch 10, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Lappen (36) über der Verbindungsstelle (8) angeordnet ist und aus einer die Verbindungsstelle (8) ab¬ deckenden Stellung in eine die Verbindungsstelle (8) freige- bende Stellung aufklappbar ist.
12. Flächenheizelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß denLappen (36) bis zum Rand der Tafel (1) reicht.
13. Flächenheizelement nach Anspruch 12, dadurch gekenn¬ zeichnet,, daß der Lappen (36) von zwei vom Rand der Tafel (1) ausgehenden Schlitzen (34, 35) in der- elektrisch leitenden Schicht" ( 9) begrenzt .ist, _die vorzugsweise zueinander parallel verlaufen.
14. Flächenheizelement nach Anspruch 12, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zwei Lappen (36) einander benachbart vorgesehen sind, die voneinander durch einen vom Rand der Tafel (1) aus¬ gehenden Schlitz (34) in der elektrisch leitenden Schicht (5) getrennt sind und deren jeder von einem, vorzugsweise normal zu diesem Einschnitt (16) verlaufenden, weiteren Einschnitt (17) begrenzt ist.
15. Verfahren zur Herstellung eines Flächenheizelementes nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei zumindest zwei Schichten (20, 21) miteinander verbunden werden, dadurch ge- kennzeichnet, daß in der Deckschicht (20) vor ihrer Verbindung mit der darunterliegenden Schicht (21) an der Verbindungsstel¬ le (8) eine Öffnung gemacht, vorzugsweise gebohrt, wird, daß an dieser Deckschicht (20) im Bereich ihrer Öffnung sodann unten eine Schicht angebracht wird, die eine mit dieser Öff- nung in Verbindung stehende, jedoch kleinere Öffnung hat, wo¬ bei im vorstehenden Rand, letzterer Öffnung zumindest zwei ge¬ geneinander versetzte Aussparungen (17) vorgesehen sind, daß sodann die Heizleiter bzw. die Zuleitungen (25) unten an letz¬ ter/Schicht angebracht werden, wobei die Enden der Zuleitungen ' bzw. an sie angeschlossene Leiterstücke in den Aussparungen (17) in den Hohlraum (7) münden, in den diese Enden, vorzugs¬ weise eingerollt, schließlich eingelegt werden und daß. gege¬ benenfalls nach Ausfüllen des verbleibenden Hohlraumes mit ei¬ nem an den Leitern und den benachbarten Schichten nicht haften- den Material und bzv;. oder nach Aufbringen eines die Öffnung der Deckschicht verschließenden Deckels (15), eine die Leiter unten abdeckende Schicht aufgebracht wird, die nötigenfalls im Bereich der Öffnung nachträglich ausgebohrt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß unten an der Bodenfläche der Tafel (1) Auflagen (18), ins¬ besondere Platten, in Abstand voneinander angeklebt werden, wobei jeweils mehrere dieserAuflagendurch Andrücken eines ebenen Lineals (29) und Zu a mendrückung der klebrigen Schicht (28) vor deren Erhärtung eben abgeglichen werden und nach der Erhärtung der klebrigen Schicht (28) starr und unverrückbar mit der Tafel (1) verbunden sind.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken des Lineals (29) bis zur Auflage an beider¬ seits der Tafel (1) angeordnete, die Sollhöhe der mit den Auf¬ lagen (18) versehenen Tafel (1) definierende Auflager (30) erfolgt.
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